B 6 Kommunikations- und Beziehungsdiagnostik im frühen Säuglingsalter: Zugangswege auf Interaktions- und Repräsentationsebene
27. November 2026 - 28. November 2026
280,00 €Inhalt: Die wichtigsten Zugangswege zum Verständnis früher Belastungen und Störungen der Eltern-Kind-Beziehungen werden zusammengeführt:
1. Videogestütztes Beobachtungstraining zur Einschätzung kindlicher Interaktionsbereitschaft, der intuitiven, elterlichen Kompetenzen und zur Früherkennung von funktionalen und dysfunktionalen Kommunikationsmustern im Zwiegespräch von Eltern und Säugling (Münchener Klinische Kommunikations- und Beziehungsdiagnostik) –
2. Erfassung der innerpsychischen Repräsentationen der Eltern, die sich im Kommunikationsverhalten abbilden oder mithilfe eines beziehungsdiagnostischen Interviews (Zeanah) erhoben werden können. Dabei geht es um: prä-, peri-, postpartale Risikofaktoren, psychodynamische und paar- und familiendynamische Prozesse beim Übergang zur Elternschaft (Kinderwunsch – reales Baby, Dyade – Triade), Mutterschaftskonstellation (Stern), transgenerationale Transmission elterlicher Bindung-/Beziehungserfahrungen, Traumen, „Gespenster im Kinderzimmer“ (Fraiberg).
Literatur zum Ein- und Nachlesen: Fraiberg, S. et al. (1975): Ghosts in the nursery: A psychoanalytic approach to the problem of impaired infant-mother relationships. J. of the American Academy of Child Psychiatry, 14, 387-422. – Stern, D. (1998): Die Mutterschaftskonstellation. Stuttg.:Klett-Cotta – Papoušek,M. (Hrsg.) (1996). Schwerpunkt: Kommunikations- u. Beziehungsdiagnostik im Säuglingsalter. Kindheit und Entwicklung, 5, 136-139.

