Behandlung von digitaler Spielstörung und sozialer Mediennutzungsstörung bei Kindern und Jugendlichen
3. September 2026 - 5. September 2026
110,00 €Inhalt: Digitale Medien verändern unseren Alltag grundlegend: wie wir denken, lernen, kommunizieren und Informationen aufnehmen. Besonders die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt – durch Smartphones, Tablets, Computer, Spielkonsolen sowie soziale Netzwerke, Online-Spiele und Messenger-Dienste. Neben vielen Chancen können dabei auch problematische Nutzungsformen entstehen.
Nach einer Einführung erhalten die Teilnehmenden zunächst einen praxisnahen Überblick über Anamnese und Diagnostik bei digitaler Spielstörung (DSS, Gaming) und sozialer Mediennutzungsstörung (SMNS). Im Anschluss steht die Frage im Mittelpunkt, wie Veränderung gelingen kann (z. B. durch den Aufbau von Änderungsmotivation und motivierende Gesprächsführung). Danach erfolgt eine Einführung in ein praxisorientiertes Therapieprogramm für 8- bis 17-Jährige mit altersgerechter Einbindung der Eltern. Vorgestellt werden Übungen aus einem Manual mit 10 Sitzungen (in Vorbereitung; Göttingen: Hogrefe).
Das Manual beinhaltet: (1) Problembewusstsein entwickeln, (2) Veränderungen aktiv anstoßen (Tagesstruktur verbessern, Hobbys und soziale Kontakte stärken sowie den Umgang mit Stress, Langeweile und Frust verbessern) und (3) die digitale Nutzung gezielt steuern lernen (Bildschirmzeiten begrenzen, schwierige Situationen meistern und Rückfälle vorbeugen).

