Hämatologie für Nicht-Hämatologen
2. April 2026 - 3. April 2026
150,00 €Inhalt: Das Blutbild gehört zu den am häufigsten angeforderten Laboruntersuchungen überhaupt. Dennoch bereitet dessen Interpretation vielen Ärztinnen und Ärzten Unbehagen. Groß ist oft die Angst, schwerwiegende Erkrankungen könnten übersehen werden. Die Deutung der Befunde ist aber kein Hexenwerk. Befolgt man eine gewisse Systematik, so lassen sich zahlreiche Verdachtsdiagnosen ohne Kenntnis weiterer Parameter ausschließen oder erhärten. Wird das Blutbild richtig interpretiert, können Zusatzuntersuchungen gezielt, patientenschonend, zeit- und kosteneffizient eingesetzt werden.
Im Seminar werden die Grundlagen der Hämatologie für Nicht-Hämatologen vermittelt: Wie interpretiert man ein Blutbild? Welche Zusatzinformationen können neben den Zellzahlen aus anderen Parametern, die routinemäßig mit jedem Blutbild geliefert werden, bezogen werden? Welche Werte sind kontrollbedürftig, welche indizieren eine Vorstellung beim Hämatologen oder gar einen echten Notfall? Wie differenziert man zwischen Eisenmangel und Thalassämien? Welche Kinder sollten auf das Vorliegen einer Sichelzellkrankheit getestet werden? Wann besteht der Verdacht auf eine Sphärozytose oder einen Enzymdefekt? Wie geht man im Praxisalltag mit einer extremen Thrombopenie oder einer akuten Hämolyse um?
Am Ende des Seminars (ca.1-1,5 Std.) besteht außerdem die Möglichkeit, spannende und/oder ungeklärte Fälle aus dem Alltag der Teilnehmer zu besprechen. Wer einen Patienten diskutieren möchte, wird gebeten, spätestens eine Woche vor dem Kongress mit dem Referenten in Kontakt zu treten.

