Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Fortbildungsinteressierte,
Fragen zu Entwicklung und Gesundheit sind das zentrale Thema in allen Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Bei Problemen und Störungen, auch im Zusammenspiel mit der familiären Situation, ist die interdisziplinäre Kooperation unverzichtbar.
Die Akademie bietet Ihnen dazu für Ihre kontinuierliche persönliche Qualitätssicherung in der beruflichen Tätigkeit ein breitgefächertes Programm an. Das Kind wird in seiner Gesamtheit und Lebenswelt mit seiner Familie und anderen Bezugspersonen betrachtet. Ausgangspunkt für fundierte Diagnostik, zielgerichtete therapeutische Vorgehensweisen und beratende Interventionen sind jeweils aktuelle wissenschaftliche Grundlagen. Führende Zielsetzungen sind Prävention und Früherkennung sowie Unterstützung von Selbständigkeit und sozialer Teilhabe.
Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Teilnahme an unseren Fortbildungen und Kongressen!

Kommende Fortbildungen

Oster-Seminar-Kongress in Brixen für pädiatrische Fortbildung
29.03.-04.04.2026 in Brixen (Südtirol)
Vorträge und Seminare zu vielfältigen Themen der Pädiatrie: Notfallmedizin, Kindergynäkologie, Infektiologie, Pneumologie, Neuropädiatrie, Psychologie, Psychiatrie, Orthopädie, Kinderkardiologie, Nephrologie, Ophthalmologie…
weiterlesenWas tun, wenn Kinder den Handgebrauch wechseln? Grundlagen zur Händigkeitsermittlung
13./14.03.2026 online
In diesem zweitägigen Kurs werden die Prinzipien der Händigkeitsermittlung aufgrund wissenschaftlicher Grundlagen vermittelt. Notwendige Basis für ein evidenzbasiertes und differenziertes Vorgehen ist ein Verständnis der wissenschaftlichen Grundlagen der Thematik Händigkeit. Am ersten Tag wird daher verständlich und zugänglich ein Überblick der relevanten internationalen Forschung vermittelt, die neben der Definition der Händigkeit, u.a. ihre Häufigkeit und Verteilung, ihre Entwicklung und wesentliche Einflussfaktoren auf die Händigkeitsbildung, die zu einem wechselnden Handgebrauch v.a. bei Kindern führen kann, umfasst…
Prof. Dr. Elke Kraus
weiterlesenHämatologie für Nicht-Hämatologen: Häufiges ist häufig – Eisenmangel & Co.
13.03.2026 online
Blutbildauffälligkeiten gehören zum Alltag in jeder kinderärztlichen Praxis. Doch nicht immer ist sofort klar, wann hinter einer leichten Anämie oder einer Thrombozytopenie ein harmloser Mangelzustand steckt – und wann eine weiterführende Diagnostik notwendig ist.
In diesem Seminar werden die häufigsten Befunde kompakt und praxisnah erläutert: Eisenmangel, Infektkonstellationen, leichte Blutungsneigungen oder unklare Leukozytenveränderungen…
Dr. Stephan Lobitz
weiterlesenWieviel Fernsehen darf’s sein? Auswirkungen digitaler Medien auf die Sprachentwicklung, Chancen der richtigen Nutzung
17.03.2026 online
Für Kinder steht ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Medienangebot zur Freizeitgestaltung zur Verfügung. Auch unter jungen Kindern ist die digitale Mediennutzung daher heute deutlich stärker verbreitet als noch vor zehn Jahren. Neben dem Fernseher haben Smartphone, Tablet und Co. einen festen Platz im Alltag zahlreicher Familien. Diese Entwicklung verunsichert viele Eltern aber auch Fachpersonen…
Dr. Falko Dittmann
weiterlesenGeht´s nur mit Alkohol!? FASD und die Folgen
20.03.2026 online
Alkohol in der Schwangerschaft kann zur pränatalen Schädigung des Kindes führen. Obwohl dies seit Jahrhunderten bekannt ist, wurden erst in den letzten Jahrzehnten systematische Schritte unternommen, um diagnostisch eine sichere Einschätzung zu ermöglichen.
Das Seminar stellt dieses leitlinienbasierte Vorgehen dar, um zu einer fundierten Diagnose zu gelangen. Es befasst sich gleichzeitig mit den Implikationen für die Mutter im sozialen Kontext und vermittelt Ansätze der gezielten Intervention für das betroffene Kind…
Dr. Helmut Hollmann
weiterlesenBeeinträchtigung des frühkindlichen Spiels und der Aufmerksamkeitsregulation, Frühformen von ADHS im Vorschulalter
20.03.2026 in München
Im Seminar wird die Entwicklung der kindlichen Spielfähigkeit, deren Beeinträchtigungen sowie Hintergründe und Ursachen von kindlicher Spielunlust vorgestellt.
Der Fokus liegt dabei auf der Rolle der frühen Eltern-Kind-Interaktionen und -Beziehungen in der Reifung der kindlichen Spielfähigkeit…
Dr. Nikolaus von Hofacker
weiterlesenStörungen der Emotionsregulation im frühen Kindesalter – Entstehung, Diagnostik und Therapie
21.03.2026 in München
Störungen der Emotionsregulation sind häufig Grund, warum Eltern mit Kleinkindern in Beratungsstellen Hilfe suchen. Meist klagen sie über nicht eingrenzbare Wutanfälle, geringe Frustrationstoleranz oder auch die mangelnde Fähigkeit des Kindes, sich selbstreguliert wieder zu beruhigen. Später können Probleme in der Aufmerksamkeits- und Konzentrationsregulation sowie soziale Schwierigkeiten hinzukommen…
Dr. Nikolaus von Hofacker
weiterlesenNeuropädiatrie – The Basics
21.03.2026 online
Das Seminar vermittelt Grundlagen zur Diagnostik und Therapie häufiger und wichtiger neurologischer Erkrankungen im Kindesalter. Dabei werden aktuelle Richtlinien in der Diagnostik und Therapie berücksichtigt.
Der Kurs eignet sich als Einstieg, aber auch als Auffrischung für alle Ärzte und Kollegen aus medizinischen Fachbereichen, die in die Behandlung von Kindern mit neurologischen Erkrankungen involviert sind.
Relevante Themen der Facharztprüfung für Kinder- und Jugendmedizin werden abgedeckt…
Prof. Dr. Ingo Borggräfe
weiterlesenDigitale Medien bei Kindern. Seelische Entwicklung in der virtuellen Welt
21.03.2026 in München
Sie haben mit Vorschulkindern, Kindern oder Jugendlichen zu tun, bei denen digitale Medien eine große Rolle spielen? Sie möchten sich über die Besonderheiten und Risiken, über Diagnostik, Prävention und Behandlung des problematischen Medienkonsums im Altersbereich vom Säuglingsalter bis zum Jugendlichenalter informieren?
Das Seminar führt ein in die Thematik der (dysfunktionalen) Nutzung moderner digitaler Medien (Smartphones, Computer, Tablets, Spielekonsolen), in Anamnese und Diagnostik, Prävention und Behandlungsansätze des problematischen und exzessiven Konsums dieser Medien sowie in die Zusammenhänge mit psychischen Störungen im Kindesalter…
Dr. Frank W. Paulus
weiterlesenElterngespräche – Grundlagen und Techniken – lösungsorientiert und zielgerichtet führen
16./17.04.2026 in München
Gespräche mit Eltern haben einen wichtigen Anteil für das Gelingen der Arbeit mit Kindern. Wie kann der Austausch mit Eltern positiv gestaltet werden? Welche Schritte sind hilfreich, um ein Gespräch zielführend vorzubereiten, durchzuführen und abzuschließen? Wie können die Eltern ‚ins Boot geholt werden’, um gemeinsam die Entwicklung des Kindes zu unterstützen? Was sind die Möglichkeiten, um mit Eltern auch in schwierigen Situationen gemeinsam Lösungen zu finden und wo sind die Grenzen?
Birgit Pittig
weiterlesenKomplexe Fütter- und Essverhaltensstörungen interdisziplinär behandeln
17./18.04.2026 in München
Zur Behandlung von komplexen Fütter- und Essverhaltensstörung im frühen Kindesalter ist ein interdisziplinäres Team notwendig.
Das Vorgehen bei Sondenentwöhnung, organischen Erkrankungen (z.B. Herzerkrankungen) und neuropädiatrischen Entwicklungsstörungen wird vorgestellt und diskutiert.
Dr. med. Margret Ziegler, Dr. med. Tatjana Schell, Dr. med. Eva Knauss, Ruth Wollwerth de Chuguisengo
weiterlesenDie neuen Kindervorsorgen U10, U11, J2 und die Jugendgesundheitsuntersuchung J1
17.04.2026 online
Wie führe ich die Vorsorgeuntersuchungen bei Schulkindern und Jugendlichen optimal durch? Wann müssen welche therapeutischen Maßnahmen eingeleitet werden? Theoretisch und durch viele praktische Übungen ergänzt wird ein praxisgerechtes Untersuchungsprogramm erarbeitet, das mittels der standardisierten mehrstufigen Entwicklungsdiagnostik gemäß dem IVAN-Konzept diese Frage zu jeder U/J sicher beantworten lässt.
Dr. med. Ulrich Enzel
weiterlesenMünchener Funktionelle Entwicklungsdiagnostik für das erste bis vierte Lebensjahr (MFED 1-4)
18.04.2026 in München
Mit der Neubearbeitung und Normierung der Münchener Funktionellen Entwicklungsdiagnostik für das erste bis vierte Lebensjahr (MFED 1-4) steht ein aktuell standardisiertes Verfahren für die Entwicklungsdiagnostik bei Kindern im Alter von wenigen Monaten bis 3; 11 Jahren zur Verfügung. Ein wichtiges Ziel des Verfahrens ist die Früherkennung von Entwicklungsrückständen / Entwicklungsstörungen und Behandlungsplanung bei Kindern in den ersten Lebensjahren.
Dr. Friedrich Voigt
weiterlesenÄngste im Kleinkind- und Vorschulalter
23./24.04.2026 online
Dieses Online-Seminar richtet sich an Fachpersonen, die Eltern/Bezugspersonen mit Klein- und Vorschulkindern begleiten, beraten oder auch therapeutisch mit ihnen arbeiten.
Ängste gehören in den frühen Kinderjahren zum alltäglichen Leben und weisen v.a. darauf hin, dass die Bindung zu einem vertrauten, schützenden und nährenden Erwachsenen wesentlich ist. Der große Anteil der Co-Regulation am Lebensbeginn wird zunehmend durch Selbstregulation ersetzt. Ängste spielen in diesem bewegten Prozess eine große Rolle…
Ursula Henzinger
weiterlesenEEG-Seminar der Universitäten München, Erlangen und Jena
23.-25.04.2026 in München
Inhalt: Grundlagen, Ableitetechnik, Nomenklatur, Auswertung von EEGs bei Kindern und Jugendlichen. Epileptische und nicht-epileptische Anfälle im Kindes- und Jugendalter. Präoperative nicht-invasive EEG-Diagnostik. Neben Vorlesungen werden praktische Übungen mit Fallbeispielen in Kleingruppen durchgeführt…
Prof. Dr. med. Ulrich Brandl, Prof. Dr. med. Regina Trollmann, Prof. Dr. med. Ingo Borggräfe
weiterlesen„Nimm 10!“ – Ergotherapeutisches Maßnahmenpaket für Kinder mit grafomotorischen Schwächen
24./25.04.2026 in München
Grafomotorische Schwächen bei Kindern sind sehr verbreitet und haben unterschiedlichste Ursachen. Oft stellen sie die „Spitze eines Eisberges“ dar und hinter ihnen verbergen sich Teilleistungsstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite, zentrale visuelle Wahrnehmungsstörungen oder mentale Schwächen von Kindern.
Die Seminarteilnehmer*innen lernen grafomotorische Schwächen zu identifizieren und lernen anhand der Kategorisierung geeignete Behandlungsstrategien auszuwählen…
Ivana Scharpf
weiterlesenPsychische Erkrankungen bei Eltern von Säuglingen und Kleinkindern – ihr Einfluss auf Interaktion, Eltern-Kind-Beziehung und kindliche Entwicklung
24./25.04.2026 in München
Einführung in die häufigsten psychiatrischen Krankheitsbilder, vor allem peripartale Depressionen, Angststörungen, postpartale Psychosen. Auswirkungen elterlicher psychischer Erkrankungen auf die Entwicklung der Kinder allgemein – Risiko- und Schutzfaktoren. Auswirkungen in der präverbalen Zeit: Besonderheiten der Interaktion und entsprechende Anpassungsstrategien der Kinder als Grundlage ihrer Persönlichkeitsentwicklung und möglicher späterer Psychopathologie. Klinische Beobachtungen, Fallbeispiele, Videosequenzen…
Dr. med. Susanne Simen
weiterlesenGespräche mit Eltern konstruktiv führen – Wir sind ein ProfiTeam®
24.04.2026 in München
Gespräche mit Eltern sind ein wichtiger Bestandteil in der Zusammenarbeit. Häufig sind diese Gespräche notwendig, weil es Konflikt- oder Problemsituationen gibt, die angesprochen werden müssen. Das fällt nicht immer leicht.
Um gute Gespräche erfolgreich zu führen, ist geeignetes Handwerkszeug nötig: Eine gute Vorbereitung, die Kenntnis von Gesprächstechniken und das Wissen um Kommunikationsgrundlagen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Ausschlag geben, ob ein Gespräch zufrieden stellend verläuft oder eben nicht…
Alexandra Schreiner-Hirsch
weiterlesenFit für die Niederlassung – Praktische Pädiatrie – Pädiatrie für die Praxis
24.04.2026 in München
Über mehrere Jahrzehnte hat der Seminarleiter in seiner kinderärztlichen Praxis versucht, die „Quadratur des Kreises“ zu realisieren: optimale Versorgung der Kinder aller Altersgruppen und ihrer Eltern bei begrenzten zeitlichen Ressourcen. Dieses Seminar will die Teilnehmer durch ganz konkrete Tipps und Hilfen dazu anregen, im eigenen Tätigkeitsfeld ähnlich befriedigende Lösungen zu finden.
Die Thematik spannt sich über alle praxisrelevanten Bereiche der Pädiatrie von den häufigen Atemwegserkrankungen mit „Schwerpunkt Allergologie“ über organische und funktionelle Störungen des Gastrointestinaltraktes bis zu wichtigen neuropädiatrischen Krankheitsbildern, der Psychosomatik, Impfungen u.v.a.m.
Dr. med. Ulrich Enzel
weiterlesenEinführung in die DIRFloortime® Methode
28.-30.04.2026 in München
Die rapide Zunahme von Autismusdiagnosen bei Kindern mit autistisch-ähnlichen Verhaltensweisen und Entwicklungsverzögerungen beflügelt wachsendes Interesse an beziehungs-orientierten Methoden wie dem DIRFloortime® Ansatz (Dr. S. Greenspan) als Alternative zu behavioristischen Methoden. Während traditionelle Ansätze die autistischen Auffälligkeiten im Fokus haben, verlagert der beziehungsorientierte Entwicklungsansatz des DIRFloortime® Modells die Aufmerksamkeit auf die mental-emotionale Entwicklung eines Kindes im Kontext seiner familiären Beziehungen mit dem Ziel, genau die im Autismusspektrum kompromittierten Kapazitäten wie emotionale Beteiligung, geteilte Aufmerksamkeit und Interesse an der Welt zu fördern und zu entwickeln…
Sibylle Janert
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